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Rasentraktor

Der Rasentraktor weist ähnliche Vorteile wie der Aufsitzmäher auf, ist jedoch insgesamt größer. Er besitzt vier Räder und einen Sitz, was das bequeme Rasenmähen ermöglicht. Der Motor befindet sich immer vor dem Bediener des Rasentraktors. Hinter dem Fahrer folgt bei einigen Modellen ein Behälter für den geschnittenen Rasen.
Es gibt zahlreiche Modelle und Hersteller auf dem deutschen Markt. Mittlerweile gibt es technische Neuentwicklungen, so wurden z.B. die Schaltgetriebe durch Automatikschaltungen ersetzt.

In den letzten Jahren werden vielfach Zweizylinder produziert, sie sind leiser und höher Motorisiert als die Modelle für Rasentraktoren in früheren Zeiten. Vor dem Kauf sollte man bedenken, ob man den Rasentraktor auch anderweitig einsetzen möchte (z.B. als Schnee- und Kehrmaschine), dann sollte man ein dafür ausbaufähiges Modell erstehen. Rasentraktoren sind ab Rasenflächen über 2.000 qm sicher interessante, je nachdem auch bei Flächen darunter. Allerdings sollte man vorher die Alternativen Aufsitzmäher und handgeführte Rasenmäher (Benzin-Rasenmäher) mit großer Schnittbreite prüfen.

Die ersten Modelle stammten übrigens aus den USA und waren Seitenauswerfer, d.h. das geschnittene Gras wurde seitlich ausgeworfen und über einen langen Weg in die Auffangbox geführt. Da das Gras in Europa feiner und meist auch nasser ist, kam es öfters zu Verstopfungen des Abführungsschlauches, so dass man als Lösung den Heckauswurf entwickelte. Heute ist dies weltweit die gängigste Variante.